„To see details that would otherwise pass by in the bustle of one’s life.“ Talking with Ted Fendt about SHORT STAY

 

Alejandro Bachmann: At the beginning of Short Stay Mike, who works at a Pizza place in New Jersey, gets a call to which he replies that they do not deliver to Philadelphia. In the course of the film he will go to Philadelphia, as if the city had literally called him. One way to […]

No last resort: Babylon von Ismaël, Youssef Chebbi und Ala Eddine Slim

“The authors of the film have chosen not to resort to subtitles”, heißt es zu Beginn des 2012 beim FID Marseille uraufgeführten und mit dem Grand Prix ausgezeichneten Babylon des Regie-Trios Ismaël, Youssef Chebbi und Ala Eddine Slim. Abgesehen von der spontan aufkommenden Verbindung zu Vertov und dessen Vorstellung einer sich von jeglichem nicht-filmischen Ballast […]

Denk Figur Kino:“Unsichtbares Kino” von Bernd Oppl

Dass nicht wir die Filme, sondern die Filme uns ansehen, ist eines dieser immer wieder fallen gelassenen Poetisierungen des Kinos, wie sie in der Cinephilie weit verbreitet sind. Man liest sie, vielleicht findet man sie spannend genug, um immer wieder darüber nachzudenken, aber manchmal bleiben sie – das mag mehr an der nachdenkenden Person liegen […]

Öffnung des Blicks: UNTERWEGS MIT MAXIM GORKIY von Kolja Kunt und Bernd Lützeler

Wie mit von vornherein schon problematischem, vorgefundenem Filmmaterial umgehen? Wie mit Bildern arbeiten, deren Reichtum und Bedeutungsvielfalt einem der näheren künstlerischen Untersuchung Wert scheinen, die man aber erst aus all dem “entgegenkommenden Sinn”, den die Bilder quasi “als erstes” generieren, heraus schälen muss (weil sie von bestimmten Diskursen durchdrungen scheinen und kaum in der Lage […]

Arbeiten, Musizieren, Filmemachen – Zu einer Ästhetik der Gemeinschaft in Peter Nestlers EIN ARBEITERCLUB IN SHEFFIELD (1965)

“How soon the flame of love can die”, erklingt es am Ende von Peter Nestlers Ein Arbeiterclub in Sheffield (1965), gesungen von einem der Männer, die das musiklastige Abendprogramm des Arbeiterclubs im Zentrum des Films gestalten. Dazu sehen wir auf den Straßen von Sheffield spielende Kinder, einen älteren Mann, der einen Sackkarren schiebt (die eine […]

Alles auf Neu

Aufsmaulsuppe ist tot, es lebe Aufsmaulsuppe.

Ab sofort teile ich mir diesen Blog. Fürs Erste mit Alejandro Bachmann, vielleicht stoßen ja noch Leute dazu. Die Beiträge sind ab jetzt mit den Namen ihrer Autoren unterzeichnet.

Holiday (USA 1938, George Cukor)

Werberatschlag zu „Holiday“, aus: The Film Daily, 18. Mai 1938, nach S. 5

Das Testament des Dr. Mabuse (D 1933)

Quelle: The Film Daily, 6.5.1932, S. 16.

Spione (D 1928)

Quelle: The Film Daily 10.3.1929, S. 8.

Il cinema ritrovato, 2.Tag – Von Noi vivi bis Voyage dans la lune

[Bemerkung vorweg: ich bitte die Bleiwüsterei der Postings vom Cinema Ritrovato zu verzeihen, aber ich habe keinen Nerv gerade auch noch hübsche Photos zu besorgen. Vielleicht trage ich das ja noch nach.]

Noi vivi / Addio Kira

Einer der spannendsten Filme bisher war Goffredo Alessandrinis Zweiteiler Noi vivi (I 1942, 122′)/ Addio Kira (I 1942, […]